Wandern und Velo

warum in die Ferne schweifen...

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Wallis

Arolla

Arolla liegt in einem weiteren Seitental des Wallis. Wir waren nur gerade für vier Nächte im ehemaligen Grand Hotel Kurhaus zu Gast. Das Hotel hat seine besten Zeiten schon hinter sich gelassen und das Frühstücksbuffet gleicht eher einer Schlacht von ausgehungerten Bergfreaks. Trotzdem ein  schöner Ort mit einem wunderbaren Garten - das Essen schmeckte mir besser als Franziska. Die Betreiberfamilie ist nett und hilfsbereit und irgendwie tun sie uns auch etwas leid. Es ist ja nicht einfach in einem solch abgelegenen Tal Gäste anzulocken. Viele Gäste bleiben nur kurz (Arolla liegt auch auf dem Weg von Chamonix nach Zermatt und manch eine Weitwanderer ist mal wieder froh die Nacht in einem Bett ohne Hütten Groove zu verbringen). Die Bilder hier

 

Unsere erste Wanderung führte uns zur Cabane des Aigiles Rouges - eine eindrückliche Aussicht rundum mit einem moderaten Aufstieg. Der Abstieg zum Lac Louché ging dann doch mehr in die Beine aber auch da eine sehr schöne Stimmung an diesem kleinen See. Wir sind dann auf dem Höhenweg zurück zu unserem Kurhaus - nicht so empfehlenswert, auf der Karte sieht das aus als ob man mehr oder weniger geradeaus gehen würde - der Schein trügt auf und ab in relativ schwierigem Gelände und bei Nässe sicher schwer abzuraten! Der Weg ganz runter ins Tal (La Guille) und dann zu Fuss oder mit dem Postauto nach Arolla ist wesentlich einfacher. CH-Mobil Karte

 

Die Wanderung zum Col de Rietmatten entspricht eigentlich nicht so meinem Geschmack, da der gleiche Weg hin und zurück gewandert wird. Trotzdem sehr lohnenswert. Auf dem Pass kann man windgeschützt picknicken und eine phantastische Aussicht auf den rund 100 m tiefer liegenden Gletscher geniessen. Der Abstieg zum Gletscher ist steil und mit Ketten und Tritten gesichert wir hatten den Col de Chevres nicht gemacht und die auf der Karte eingezeichnete Route ist vermutlich einfacher.  CH-Mobil Karte  

 

Die dritte Wanderungen auf den Plan de Bertol führt auf eine Hochebene etwas oberhalb des weit zurückgezogenen Arolla Gletschers. Ungefähr eine weitere Stunde würde der Aufstieg zur kleinen Cabane de Bertol benötigen (allerdings sehr steil im Schneefeld ganz am Schluss). Auf dem Rückweg habe ich mich einer Gruppe von fast Einheimischen angeschlossen und bin mit ihnen den alten Weg hinunter -hie und da etwas ausgesetzt aber machbar jedoch nicht immer klar wo es weiter geht. CH-Mobil Karte

 

 

 

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